Bau- und Wirkungsweise der Konischen Streichinstrumente nach Wolfgang Stegmüller

 

1. Durch die vollständige Schalltrichterbildung der Zargen mit dem Boden werden die Schwingungen der Luftmoleküle im Resonanzkörper wesentlich stärker auf die klangabstrahlende Decke konzentriert;

2. die zum Boden hin schräg nach innen stehenden Zargen sind - im Gegensatz zu senkrecht angeordneten Zargen - aktiv an der Resonanz beteiligt und vergrößern so das akustische Schwingungspotential und damit das Klangvolumen;

3. die Stärke der aus hartem, im Verhältnis zu den Fichtendecken schwerem Ahorn oder anderen Harthölzern bestehenden Böden können wegen ihrer Verkleinerung durch die konisch ausgebildeten Zargen bei gleicher Stabilität dünner ausgebildet werden;

4. durch die so entstehende Größen- und Massenreduzierung der Klangkörper der Streichinstrumente und insbesondere der aus konischen Zargen und Boden entstehende Schalltrichter wird bei geringerer Dämpfung beweglicher und resonanter;

5. schließlich entsteht durch den Schalltrichter ein natürlicher Megaphoneffekt zur klangabstrahlenden Decke hin mit dem Resultat einer erheblichen Zunahme der Lautstärke, des Klangvolumens, der Fokussierung und der Tragfähigkeit des Klanges eines so konstruierten und gebauten Streichinstrumentes.

 

 

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